Forschung und Lehre

Branchenkompetenz

Die Ursprünge des Unternehmens FOERSTER sind untrennbar mit der Forschung und Entwicklung verbunden. Es war Prof. Friedrich Förster, der 1937 den Einfluss des Erdmagnetfeldes auf eine Prüfspule in einer Testanordnung entdeckte, während er die magnetischen Eigenschaften von Metallen untersuchte. Daraus entwickelte er die nach ihm benannte Förster-Sonde, ein hochempfindliches Messsystem für magnetische Felder, mit denen noch heute präzise Erdmagnetfeldmessungen durchgeführt werden.

Hierzu gehören inzwischen auch die Erfassung des Magnetfeldes im dreidimensionalen Raum mittels MAGNETOMAT und 3-ACHS-MAGNETOMETER sowie die entsprechende Auswertung auf Zeit- bzw. Frequenzbasis mit Hilfe von entsprechender Analysesoftware.

Doch auch in anderen wissenschaftlichen Bereichen helfen die Entwicklungen von FOERSTER dabei, die Welt ein wenig besser zu verstehen. Sei es in der Physik, der Raumfahrttechnik oder der Industrie. Entdecken Sie mit uns spannende Einsatzmöglichkeiten unserer Geräte und Systeme.

Anwendungsbeispiel

Teilchenbeschleuniger

Bei dem Begriff Teilchenbeschleuniger fällt einem meistens zuerst „CERN“ ein. Dieser Begriff steht für einen riesigen Teilchenbeschleuniger, der in der Forschung eingesetzt wird, um zu ergründen „was die Welt im Innersten zusammenhält“. Denn mit Hilfe der Teilchenbeschleuniger wird Materie mit energiereich geladenen Teilchen beschossen. Aus den entstehenden Reaktionen können dann Rückschlüsse über den Aufbau der Materie gewonnen werden.

Eine weitaus größere Anzahl von Teilchenbeschleuniger wird jedoch nicht in der Forschung verwendet, sondern in der Medizin d.h. im Rahmen der Strahlentherapie. Hierfür werden zumeist kleine Linearbeschleuniger eingesetzt. In diesen werden Elektronen beschleunigt und entweder direkt zur Bestrahlung genutzt oder zunächst in Röntgenbremsstrahlung umgewandelt.

Gemeinsam haben alle Teilchenbeschleuniger, dass die Beschleunigung der geladenen Teilchen mit Hilfe von elektrischen und magnetischen Feldern erfolgt. Diese magnetischen Felder können jedoch leicht gestört werden, weshalb nicht alle Komponenten zur Verwendung in Teilchenbeschleunigern geeignet sind. Bei Design und Aufbau von Teilchenbeschleunigern unterstützen MAGNETOSCOP und MAGNETOMAT bei der Auswahl geeigneter amagnetischer Materialien mittels Messung der Relativen Permeabilität (magnetische Durchlässigkeit) bzw. durch magnetische Restfeldmessung.