Medizintechnik

Branchenkompetenz

Geräte von FOERSTER tragen in vielen unterschiedlichen Branchen dazu bei, dass das zu prüfende Material den geforderten Qualitätsstandards entspricht und somit qualitativ hochwertige Endprodukte gewährleistet werden können. Eine dieser zahlreichen Branchen ist die Medizintechnik. Hier trifft Hightech von Morgen auf sorgfältige und exakte Handarbeit. Dabei spielen Präzision, Qualität und Zuverlässigkeit eine besonders große Rolle.

Damit dies so bleibt, bietet FOERSTER seit 1948 Prüfsensorik an, die u.a. dafür eingesetzt wird, Drähte für Herzschrittmacher oder Implantate wie z.B. Stents auf kleinste Oberflächenfehler zu prüfen.

Desweiteren können mit Hilfe von MAGNETOMAT und MAGNETOSCOP Materialien und Komponenten zur Fertigung medizinischer Ausrüstung gezielt ausgewählt und auch der Aufstellungsort magnetisch-sensitiver Ausrüstung überwacht werden.

Sie möchten mehr über unseren Einsatz in der Medizintechnik wissen? Dann folgen Sie unseren Anwendungsbeispielen.

Anwendungsbeispiele

Herzschrittmacher

Wenn das Herz plötzlich aus dem Takt gerät und Unterstützung braucht, dann kann ein Herzschrittmacher notwendig werden. Zum ersten Mal 1958 zum Einsatz gekommen, ist ein Herzschrittmacher heutzutage nicht mehr größer als eine Streichholzschachtel, der im Rahmen einer Routine-OP eingesetzt wird. Damit dieser auch zuverlässig und fehlerfrei seine Arbeit verrichten kann, ist eine einwandfreie Qualität der verwendeten Materialien von höchster Bedeutung.

Ein wichtiger Bestandteil sind dabei die feinen Drahtfedern, die am distalen Ende der Elektroden des Herzschrittmachers sitzen. Diese Elektroden leiten den elektrischen Impuls an den Herzmuskel weiter und sorgen dafür, dass das Herz wieder im Rhythmus schlägt.

Um die Qualität des eingebauten Drahtes von lediglich 1-2 mm Durchmesser sicher zu stellen, hat FOERSTER das spezielle Sensorsystem DEFECTOMINI entwickelt, welches selbst bei filigranem Draht eine zuverlässige Fehlerprüfung gewährleistet. Mit diesem Sensorsystem können feinste Oberflächenfehler wie Längs- und Querrisse detektiert werden, damit nur einwandfreies Material im Herzschrittmacher Verwendung findet.

Dies ist nur ein kleiner Bestandteil von vielen, der dafür sorgt, dass 4 Millionen Herzen, in denen ein Herzschrittmacher implantiert ist, noch lange schlagen.

 
 
Magnetresonanztomograph

Ein Fußballspiel mit Freunden am Wochenende, eine falsche Bewegung - und plötzlich spüren Sie stechende Schmerzen in Ihrem Knie. Was dann folgt ist meistens ein MRT, um Schäden an den Bändern und dem Meniskus zu erkennen bzw. auszuschließen.

Damit ein MRT hochauflösende Bilder erzeugen kann, müssen bereits in der Planungsphase der Räumlichkeiten bestimmte Vorkehrungen getroffen werden. MRTs arbeiten zur Bildgebung mit einem starken Magnetfeld, welches um den Patienten herum erzeugt wird. Dieses Magnetfeld reagiert sehr sensitiv u.a. auf Stromleitungen, sich bewegende metallische Objekte, Aufzüge oder Verkehr, wodurch die Qualität der erzeugten Bilder beeinflusst wird.

Deshalb muss vor der Installation der vorgesehene Bereich auf dessen Eignung überprüft werden. Dies kann u.a. mit dem MAGNETOMAT und 3-ACHS-MAGNETOMETER im Rahmen von Einzel- und Langzeitmessungen bewertet werden. Die Geräte erfassen die Magnetfelder räumlich und geben eine Rückmeldung über Störeinflüsse, die entsprechend abgeschirmt werden müssen.

Desweiteren kann mit den Produkten MAGNETOSCOP und MAGNETOMAT genau ermittelt werden, welche Komponenten zur Integration in einen Magnet-Resonanz-Tomograph geeignet sind. Die erforderliche amagnetische Eigenschaft wird über das magnetische Restfeld bzw. die Relative Permeabilität (magnetische Durchlässigkeit) des Materials nachgewiesen.

Wurde all dies beachtet, entsteht ein spannendes Bild aus unserem Körper, das eine differenzierte Diagnose ermöglicht.