Produkte für »Thermographie«

Thermographie: Bewährtes Verfahren – neue Auswertung

Seit über drei Jahrzehnten werden warmgewalzte Stahlprodukte bereits mit Hilfe der Thermographie geprüft. FOERSTER hat diese Technologie erweitert und um völlig neue Auswerteverfahren ergänzt. Damit ist es gelungen, die Leistungsfähigkeit früherer Systeme deutlich zu steigern.
DEFECTOVISION IR macht die Fehlstellen auf der Materialoberfläche für das Auge sichtbar und liefert über die Wärmebilder Informationen über die Größe und Tiefe der Fehler. Damit wird teures Nachbearbeiten der Prüfteile auf ein Minimum reduziert. Das Prüfverfahren der induktiven Thermographie deckt dabei nahezu 100% der Materialoberfläche ab und arbeitet berührungslos.
Bei der Prüfung mit DEFECTOVISION IR durchläuft das zu prüfende Teil eine Induktionsspule und wird währenddessen an der Oberfläche erwärmt. Vier Infrarotkameras erfassen die resultierende Temperaturverteilung des Materials. An oberflächenoffenen Fehlern kommt es zu einem lokalen Temperaturanstieg, dessen Amplitude von der Größe des Materialdefekts abhängt. Die digitalen Daten werden von der Prüfelektronik ausgewertet und diese ermittelt vollautomatisch die genaue Position und Fehlerkategorie der Defekte.
Da die gemessene Temperaturverteilung der Materialoberfläche auch von deren Beschaffenheit abhängt, wird das Prüfteil vor der Erwärmung mit Wasser fein benetzt. Dies garantiert eine hohe Gleichmäßigkeit und Steigerung des für die Temperaturmessung wichtigen Emissionsgrades und sorgt für reproduzierbare Prüfergebnisse.
Bei dem von FOERSTER neu entwickelten und patentierten Auswerteprinzip wird jeder Oberflächenpunkt mehrfach abgetastet. Dadurch kann letztendlich entschieden werden, ob sich hinter dem Prüfsignal ein echter Materialfehler verbirgt oder ob es sich dabei um eine Fehlanzeige handelt.