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Präzise Messung ferromagnetischer Stahlrohre

Das CIRCOSON WT Sensorsystem arbeitet nach dem sogenannten EMAT (Electro Magnetic Acoustic Transducer) Verfahren. Bei diesem Verfahren werden Ultraschallwellen auf elektromagnetische Weise erzeugt und empfangen. Das EMAT-Verfahren ermöglicht eine hochgenaue Wanddickenmessung gemäß internationaler Normen von ferromagnetischen nahtlosen Stahlrohren. Die Daten werden direkt an die Prüf- und Auswerteelektronik CIRCOSON WT übermittelt, verarbeitet und analysiert. Das System erreicht dabei eine Genauigkeit bei der Wanddickenmessung von ca. ± 50 μm und eine maximale Durchsatzleistung bis 3,2 m/s bei lückenloser Prüfung.


Oftmals kommt das CIRCOSON WT System zusammen mit dem ROTOMAT und dem TRANSOMAT System zum Einsatz. Diese prüfen das Material zusätzlich auf längs- und querorientierte Fehler. Als System-Komplettanbieter entwickelt FOERSTER maßgeschneiderte Prüflinien, die perfekt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind.

 

Normen

API 5 CT

legt die technischen Lieferbedingungen für Stahlrohre (Gehäuse, Rohre, Gleitringdichtungen und Gelenkköpfe), Kupplungsmaterial und Zubehör fest. Zudem werden die Anforderungen an drei Produktspezifikationsebenen (PSL-1, PSL-2, PSL-3) definiert.

API 5 L

umfasst die Spezifikationen für nahtloses und geschweißtes Stahlrohr für Pipelines in der Erdöl- und Erdgasindustrie. Die Spezifikationen für API 5L entsprechen der ISO 3183.

DIN EN 10893-12

beschreibt die automatisierte Ultraschall-Wanddickenprüfung von nahtlosen und geschweißten (ausgenommen unterpulvergeschweißten) Stahlrohren über den gesamten Rohrumfang.